Genesis Tour mit FOLLOW-ME 3D System

Die britische Rockband Genesis tourte kürzlich durch Deutschland, Europa sowie Nordamerika. Die „The Last Domino“ Tour von Genesis war eine inspirierende, emotionale Reise mit 47 Shows weltweit. Nach 13 Jahren Abstinenz konnten die Fans die Band wieder live erleben. Mit dabei, das FOLLOW-ME 3D System von FOLLOW-ME Tracking Solutions.

Woodroffe Design Entwurf

Lichtdesigner Roland Greil von Woodroffe Bassett Design entwarf gemeinsam mit Patrick Woodroffe (Show Director der Tour), das Lichtdesign der Tournee. Letzterer war bereits in der Vergangenheit auf den Tourneen von Genesis sowie den Solotourneen von Phil Collins dabei.

Durch seine positiven Erfahrungen mit dem FOLLOW-ME 3D System, war es ihm wichtig, ein ferngesteuertes Followspot System zu verwenden.

„Das System bietet die Möglichkeit, eine unbegrenzte Anzahl von herstellerunabhängigen Scheinwerfern zu integrieren und hat sich als sehr zuverlässig erwiesen.“so Patrick Woodroffe

 

Neuste Innovation im Bereich Followspot-Systeme

Das FOLLOW-ME 3D SIX System ist die neueste Innovation im Bereich der Followspot- und Performer-Tracking-Systeme.

„Eine Genesis-Show ist an sich schon eine Herausforderung, und zwar auf eine sehr positive Art und Weise. Diese besondere Band hat seit den 70er Jahren die Grenzen in unserer Branche verschoben, und das muss man honorieren, indem man eine Show kreiert, die den Erwartungen und Ansprüchen gerecht wird. Obwohl es für Patrick und mich eine große Herausforderung war, war es gleichzeitig sehr spannend an dieser Show mitzuarbeiten und etwas zu schaffen, auf das das ganze Team stolz ist." erklärt Roland Greil

Insgesamt wurden bei der Show über 160 ins FOLLOW-ME-System integrierte Scheinwerfer verwendet. Einige der Scheinwerfer befanden sich auf beweglichen Traversen mit PSN-Integration. Diese eignen sich perfekt für die Steuerung mit dem FOLLOW-ME 3D SIX-System und ermöglichen ein PSN In und Out. Dieses System ist auf jeden Fall eine leistungsstarke Ergänzung für ein Licht-Rigg.

Der Aufbau und die Einrichtung der Operator-Position des FOLLOW-ME Rack Server ist in ca. 15 Minuten erledigt. Eingebaut in ein Neg Earth Touring Rack, das am Veranstaltungsort einfach an seinen Platz gerollt werden kann.

Auf der Genesis Tour wurden die Kameras (1 x Live, 1 x redundant) an einer leicht zugänglichen Traverse direkt vor der Bühne postiert. Durch die niedrige Bauhöhe sind diese unauffällig und beeinträchtigen keine anderen Elemente der Show. Die Kalibrierung der Kamera geht schnell und es sind nur 5 Kalibrierungspunkte auf der Bühnen notwendig.

Einfache Bedienung des Systems

Bianca Mastroianni, die FOLLOW-ME-Technikerin der Tournee, prüft nach Ankuft am Veranstaltungsort die Kamerakalibrierung und stellt die Texturen ein, dies dauert etwa 90 Minuten, dann sind alle 160 Texturen perfekt kalibriert und einsatzbereit. Auch die Einweisung der Operator in das System dauert in der Regel weniger als 15 Minuten, auch wenn diese zuvor kein ähnliches Followspot-System genutzt haben, oder nur über wenig technisches Wissen verfügen.

„Die Möglichkeit, jedes beliebige Movinglight im Rigg in einen Followspot umzuwandeln, einige wirklich beeindruckende Visuals zu kreieren. Der Arbeits-, Zeit- und Materialaufwand, der durch den Verzicht auf konventionelle Followspots eingespart wird, ist enorm". findet Bianca Mastroianni

Neue Funktionen und Verbesserungen

Das FOLLOW-ME System bleibt auch weiterhin völlig unabhängig und kann mit jedem Movinglight, welches in der Pan- und Tilt-Achse beweglich ist, verwendet werden. Somit kann jedes im Rigg befindliche Gerät sowohl als Showlicht, als auch als Verfolger durch Follow-Me genutzt werden. Es ist dabei völlig nebensächlich, ob Scheinwerfer einess Typs oder ein Mix aus unterschiedlichem Geräten ausgewähkt wird. Follow-Me erreicht so ein hohes Maß an Flexibilität.

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