Schlagworte: Frequenzen

Fortsetzung 2010 – Frequenzen für drahtlose Mikrofone

Das Thema Neuvergabe der Frequenzen war bereits auf dem Media Systems Congress 2009 ein kontrovers diskutiertes Thema. Im heutigen Panel des Herstellerforums gingen die Vertreter aus Österreich, den Niederlanden, der Schweiz und aus Deutschland noch einmal auf die Problematik ein und verdeutlichten die Resultate der letzten zwölf Monate für das jeweilige Land.

Zurück zum Kabelsalat?

kabel-wireless1 Funkfrequenzen Ein Thema, was die Prolight + Sound 2009 keinesfalls ignorieren kann und will, sind die Konsequenzen für die Veranstaltungsbranche, die mit der vom Bundeskabinett am 04. März 2009 verabschiedeten Änderung der so genannten Frequenzbereichszuweisungs-planverordnung (FreqBZPV) einhergehen. Hintergrund ist, dass mit der Digitalisierung des Fernsehens einige Funkfrequenzen frei geworden sind, die der Staat, vergleichbar der UMTS-Versteigerung im Jahr 2000, gewinnbringend an Mobiltelefonbetreiber und Breitband-Internet-Anbieter verkaufen möchte.  Das kommunizierte Ziel des Bundes ist, dass mittels dieser Frequenzen künftig auch Haushalte Zugang zum Internet bekommen könnten, bei denen das aus technischen oder ökonomischen Gründen bisher nicht möglich war.

“Rettet das Frequenzspektrum!”

Frequenzspektrum10:30 Uhr startete die Podiumsdiskussion zum Thema "Save our spectrum - Drahtlosfrequenzen in Gefahr". Moderiert von Jürgen Göres-Petry (Bereichsleiter HF Produktions- und Übertragungstechnik vom HR), diskutierten Vertreter des Bundes und der Industrie zusammen mit öffentlichen und privaten Nutzern über die Zukunft des UHF-Spektrums zur Signalübertragung. Das Problem: Es wird mittelfristig eng werden im Funkraum. Hersteller von Wireless-Systemen benötigen im Hinblick auf eine angestrebte HD-Audio Übertragungsqualität eher noch mehr Frequenzraum als den momentan benutzten. Und wenn beispielsweise zur Übertragung der jüngsten hessischen Landtagswahlen bereits weit mehr als 1000 UHF-Funkstrecken gebraucht wurden, ist es kaum noch vorstellbar, wie zukünftig dieser Mehrbedarf gedeckt werden kann.