Professioneller Studiobau mit Sessiondesk: Sebastian von Brönner im Interview

Als frankfurter Firma und jährlicher Begleiter der Prolight + Sound hat das Familienunternehmen "von Brönner" auch in diesem Jahr seine Möbel im Bereich des professionellen Studiobaus vorgestellt. Sebastian von Brönner, Ansprechpartner für Marketing und Sales, hat uns hierzu unsere Fragen beantwortet.

1. Was können Kunden erwarten, wenn sie bei Ihnen einkaufen?

Sebastian: Der "von Brönner Audiokontor“ bietet vollumfängliche Lösungen für den professionellen Studiobau. Angefangen von Planungsarbeiten und Akustikkonzepten, über Möbel und notwendige Einrichtung, bis hin zur kompletten Installation der Hardware, bietet der Audiokontor vollen Service aus einer Hand. Als Distributor von Artnovion und der Hausmarke Sessiondesk, profitieren unsere Kunden von langjähriger Erfahrung und unserem kompetenten Team.

2. Welche Produkte haben Sie auf der Prolight + Sound vorgestellt?

Sessiondesk PLS 2019Sebastian: Wir haben die Akustikprodukte der Firma Artnovion und die Möbel unserer Hausmarke Sessiondesk vorgestellt. Die Highlights auf dieser Messe waren die stimmbare Subbass-Falle von Artnovion und der neue Studiotisch Sessiondesk AIR, mit dem Schwerpunkt auf die Arbeit mit Masterkeyboards.

3. Wie lief die Prolight + Sound für Sie?

Sebastian: Auch wenn die Messe deutlich überschaubarer war als die letzten Jahre, waren wir zufrieden. Wir hatten guten Kontakt vor allem zu regionalem und europäischem Publikum. In erster Linie wollten wir Dealern und ausländischen Distributoren unsere Produkte und unseren Service vorstellen. Diese Ziele haben wir recht gut erreichen können.

4. Welche Themen rund um Möbel und Soundstudio wollen Sie in Zukunft aufgreifen?

Sebastian: Das Thema professioneller Tonstudiobau ist nicht neu. Aktuell sind jedoch Themen wie Flexibilität, bessere Kostenkontrolle und die Möglichkeit alles aus einer Hand zu bekommen. Diese Themen werden wir dieses Jahr noch weiter intensivieren und noch besser auf die Kunden abstimmen. In den letzten Jahren hat die Zahl großer Studios enorm abgenommen, wohingegen unzählige kleine Projektstudios wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Günstige all-in-the-Box-Lösungen haben Tür und Tor von Produktion und Recording für viele geöffnet. Hieraus entstanden immer ernstzunehmendere Werkstätten, die sich teils immer weiter vergrößern und verbessern konnten. Daher sehen wir einen weiterhin wachsenden Bedarf an flexiblen und professionellen Lösungen für ein breiteres Publikum.

5. Was bedeutet die Prolight + Sound für die Branche?

Sebastian: Die PLS ist immer noch die wichtigste ProAudio Messe im europäischen Raum. Während die Musikmesse von Jahr zu Jahr schrumpft und Aussteller wegbleiben, bleibt die PLS ein wichtiger Meetingpoint für Händler, Distributoren und Profis. Für uns als Frankfurter Unternehmen und uns persönlich als Musiker und Recording Engineers, ist die Messe natürlich unser Heimspiel. Seit nun mehreren Jahrzehnten sind wir irgendwie Teil der Messe und sie stellt einen Meilenstein in unserer jährlichen Marketing- und Produktplanung dar. Wir hoffen den Stellenwert der Messe mit unserem Beitrag erhalten zu können, sodass Frankfurt der Standort bleibt, an dem sich jedes Jahr aufs Neue Verbraucher, Händler und Marken wiedersehen und gemeinsam wachsen können.

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