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Licht(ge)schichten

kurzer AusblickDie anderen beiden sind schon wieder auf der Messe unterwegs, so ist es an mir, Euch hier und heute am dritten Messetag im Blog zu begrüßen. Kurzer Ausblick: Podiumsdiskussionen, Vorträge, das, was uns vor die Flinte läuft, Innovationen, Messebabes und: der zweitcoolste Gitarrist der Welt (Stichworte: Gibson, Jägermeister, Hut). Na, wer kann's erraten?

Lasst uns eine Mauer bauen

Ach ja, der gute alte britische Class-A Sound... Die Röhrenamps von Orange haben solche Anwandlungen von Megalomanie eigentlich gar nicht nötig und klingen auch in der 12''-Speaker-Variante mehr als cremig. Nichtsdestotrotz ließ man es sich nicht nehmen, eine Wall of Sound aus 100 (!) wunderbar orange bezogenen 4x12er Halfstacks zu bauen errichten. Zum Vergleich: Jimi hatte in besten Zeiten grad mal acht davon auf seiner Bühne. Die fungierten damals allerdings auch gleich mit als PA....

Orange

Analogien

KORG

Nein, nicht der Bordfunker von U 96, auch keine Telefonschaltzentrale aus den Zwanziger Jahren, sondern eine Wand analoger Synthesizer. Am Stand von Korg blubberten und sägten die Klangerzeuger äußerst gediegen vor sich hin.

Die Laserbehandlung

ZaphirDie Lichtshow am Stand von LOBO spielt mit den Elementen: Nicht nur, dass Feuer, Erde, Wasser und Wind, repräsentiert durch reale Darsteller, lediglich auf Leinwände projiziert werden. Der neue Laser Moving Head namens Zaphir lässt nämlich seine Visualisierungen von einer Wasserwand reflektieren. Zusammen mit moderner Hazertechnik, LED-Wahnsinn und einigen Krachern in Sachen Pyrotechnik wird so den Besuchern mehrmals am Tag eine Multimediashow der Extraklasse präsentiert.

Preisvergabe die Zweite: Verleihung des Opus

Verleihung des OpusSoeben wurde der Opus - Deutscher Bühnenpreis - auf der Prolight + Sound verliehen. Geehrt wurden Produktionen aus Theater, Oper, Klassik und Pop, die neue Ansätze des kreativen Technikeinsatzes zeigen. Die aus Fachleuten bestehende Jury würdigt mit dem Opus die Technik und den Bühnenbau auf den Gebieten „Lichtdesign“, „Bühnenbild“, „Sounddesign“, „Technische Realisation“ und – neu in 2008 – in der Kategorie „Video“.

Der virtuelle Spatz in der Hand…

... sieht besser aus, als die reale Taube auf dem Dach! Unter dem Begriff der Augmented Reality (auch synonym mit "mixed reality" verwendet) wird die Verschmelzung von virtuellen, interaktiven Objektprojektionen und realer Umgebung verstanden. Dieser erweiterte Realitätsbereich setzt sowohl neue Maßstäbe in der Produktpräsentation als auch in der technischen Modellierung für industrielle Anwendungen. Marc Fischer…
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IT-Netzwerke verstehen, kinderleicht gemacht!

geisler.jpg kinderleicht

Kinderleicht ein IT-Netzwerk einrichten, das geht? Switch, Hub oder doch ein Router? Viele Fragen und viele Antworten. Gleich gibt's hier im Blog den Audiomitschnitt vom kompletten Vortrag auf die Ohren und parallel dazu die Powerpoint-Präsentation von Uwe Geisler. Also dran bleiben.

“Ich hab da jetzt einen Subwoofer ins Fahrrad eingebaut…”

Für die Präsentation des neuen Dynacord Kompaktstems D-Lite 1000 legten sich eben diese vier Mannen (siehe Foto) hier ins Zeug. Gute-Laune-Jazz am Vormittag kann aber nicht komplett von der kleinen Sensation ablenken: Die PA (Public Adress) ist für kleinere Unplugged-, Jazz- oder Songwritersessions bestens bestückt. Ein 12-Zoll-Subwoofer und zwei D8-Satelliten reichen für die transparente und druckvolle Klangwiedergabe völlig aus. Was allerdings das Beste ist: Man kann, wie man sieht, mit der D-Lite 1000 auch per Fahrrad zum Gig radeln.

Let’s rock: Sunrise Avenue und Glamrock

Kurzer Nachtrag zum Nachtleben auf der Messe: Die Prolight + Sound und die Musikmesse scheinen nie zu schlafen. Allein gestern abend gab es mindestens drei Partys, die besucht werden konnten. Nach der Verleihung des Sinus wurde in der Pro Lounge zum gemütlichen Ausstellerabend eingeladen. Zur Verköstigung gab's leckere Häppchen, Getränke for free und zur Unterhaltung Livemusik. Auf der Musikmesse ging es etwas lauter zu. Special guest waren Rock & Soul Unlimeted feat. Micky Moody und Helmut Zerlett. Doch uns hat es nach dem Ausstellerabend ganz woandershin verschlagen. Sennheiser hatte zur Party eingeladen, und keine geringere als die Rockband Sunrise Avenue war am Start. Klasse, das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Das Witzige: Die Finnen waren lediglich die Vorband von Sweety Glitter And The Sweethearts. Die crazy Herren des Glamrock heizten dem Publikum mit Coversongs aus den 70ern ordentlich ein. Hier ein paar Eindrücke:

samu.jpg Sunrise Avenue

Start me up

frische VorhabenUnd auf geht's, neuer Tag, frische Vorhaben, Sonne über Frankfurt, 2 Kaffee und ein kurzer Ausblick auf heute: Auf dem Mediaystems Congress dreht sich heute alles um Wellenfeldsynthesen, IT-Netzwerke, AR-Einsätze und Beleuchtung. Wir werden das hier Blog natürlich dokumentieren, genauso wie die Verleihung Opus-Awards, Lasershows, Line-Arrays und was wir sonst noch entdecken. Einfach hier im Blog vorbeischauen und fleißig kommentieren. Bis gleich!

Stay tuned for more happy days

Nach der Verleihung des Sinus ist Happy Hour auf der Galleria angesagt. Das bedeutet genau das, was es heißt: Glücklichsein mit dem ersten Tag der Prolight + Sound. Wir haben uns zu Kaltgetränken und Muffins hinreißen lassen und geben für zwei Sekunden kurz der Reflexion ihren Platz. Fazit: Es gibt noch so viel zu entdecken in den Hallen, noch so viel zu wissen auf dem Mediasystems Congress und noch so viel abzulaufen. Und soviel sei als Ausblick auf die kommenden Tage schon verraten: Hier geht noch einiges...

Und der Sinus geht an…

der Sinus geht anGerade wurde der Sinus – Systems Integration Award - ausgelobt. Bereits zum fünften Mal wurden innovative und beispielgebende Projekte auf dem Gebiet der Medientechnik und Systemintegration ausgezeichnet. In diesem Jahr galt das für gleich drei Projekte, dabei gab es in der Kategorie „Business“ eine Doppel-Preisvergabe sowie einen Sinus Award für ein Projekt aus dem Bereich „Venue“. Als erstes Projekt in der Kategorie Business wurde der Showroom des DHL Innovation Centers mit einem Sinus ausgezeichnet.

Wasserfester LCD-Monitor

wasserfestern LCD-Monitor

Ein LCD-Fernseher, der auch nass werden darf, klasse. Was für technische Finessen dahinterstecken, werden wir nachher im Vodcast herausfinden....

Grundlagen der Großbildprojektion

Grundlagen der GroßbildprojektionAuf dem Mediasystems Congress führte Oliver Reimann (IFBcon) in das Einmaleins praxisgerechter Großbildprojektion ein. Der Vortrag, der sich schwerpunktmäßig auf Videotechnik, Signalformate und Lichtkalkulation ausrichtete, transportierte für die Besucher zahlreiche in der Praxis anwendbare Grundregeln. Wie überschlägt man in kurzer Zeit die Dimensionierung seines Projektors? Welche Leinwandgröße ist optimal? Wieviel Lumen - und ANSI oder IEC - sollte mein Projektor mindestens haben? Welche Auflösung möchte ich erreichen? Auf diese Fragen gab es im Raum Symmetrie 3 ausführliche Antworten: Die Leinwandbreite sollte etwa ein Fünftel des maximalen Betrachtungsabstands betragen; die Höhe bei einer normalen 4:3 Projektion entsprechend drei Viertel der Leinwandbreite. Die sich daraus ergebende zweidimensionale Projektionsfläche ist wiederum wichtig für die Lichtstromberechnung, die sich aus Projektionsfläche und benötigter Beleuchtungsstärke (in Lux) multipliziert. Schon hat man seine Lumenzahl berechnet. Und nebenbei zwei Wochen Oberstufenphysik anschaulich und praxisorientiert präsentiert bekommen.