Bosch Rexroth AG: “Wir sehen in der Messe eine Chance”

Die Bosch Rexroth AG gilt als führender Spezialist von Antriebs- und Steuerungstechnologien. Als globaler Partner unterstützt das Unternehmen den weltweiten Maschinen- und Anlagenbau mit technologischen Spitzenleistungen und einzigartigem Branchenwissen. Im Interview berichtet Volker Kirsch, Sales Manager Stage Technology, was die Besucher der Prolight + Sound 2018 erwarten wird.

1. Welche Qualitätsansprüche haben Sie an Ihre Produkte?

Wir als Bosch Rexroth stellen generell hohe Ansprüche an die Qualität unserer Produkte.
Qualität ist dabei die Summe verschiedenster Eigenschaften und Attribute. Hochwertige und langlebige Komponenten in guter Verarbeitung.
Erfüllung höchster Sicherheitsstandards bei gleichzeitig hoher Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Systeme sowie eine intuitiv bedienbare HMI-Schnittstelle gepaart mit einem modernen Design. Ganz im Sinne der Bosch Philosophie "Technik fürs Leben".

2. Wie hat sich die Branche seit Beginn Ihrer Produktion gewandelt?
Welches Potenzial gibt es in diesem Bereich noch?

Wir sind auf der Prolight & Sound mit unserem Kernprodukt, dem bühnentechnischen Anlagenbau ein Stück weit Teil der Exoten. Der gesamte Bereich Entertainment unterliegt einem stetigen Wandel und bietet immer neue Möglichkeiten, gerade in den Kernthemen dieser Messe, u.a. Beleuchtungs- und Projektionstechnik.
Die Fülle an Produkten und Möglichkeiten erscheint schier grenzenlos. Der klassische Anlagenbau, also alles, was in Stahl und Eisen "gegossen" werden muss, ist letztlich immer noch notwendig zur Erfüllung der klassischen Theaterfunktionen, hoch, runter, vor und zurück oder auch links, rechts. Will sagen, diese Anforderungen haben sich nicht wirklich maßgeblich verändert. Verändert hat sich hingegen die Art und Weise, wie man diese Funktionen realisiert und zum Teil hochkomplex kombiniert.
Ein hoher Grad an Automatisierung und moderne, digitale Steuerungstechnik sind heute sozusagen Stand der Technik. Groß ist hingegen noch immer das Potenzial, das es zu heben gilt, wenn man über Mindestanforderungen bei Sicherheitsstandards spricht. Stichwort "Funktionale Sicherheit" und der Umgang mit Risiken.
Auch wenn die neue europäische Veranstaltungsnorm EN 17206 diesem Gedanken in Ansätzen Rechnung tragen wird, so bleibt zu befürchten, dass ein umfassendes Sicherheitsbewusstsein auf hohem Niveau nur allmählich erreicht werden kann.

3. Sie sind in diesem Jahr das erste Mal als Aussteller auf der
Prolight + Sound vertreten. Welche Gründe haben Sie für Ihre Teilnahme?

Bosch Rexroth AG

Volker Kirsch ist der Sales Manager Stage Technology der Bosch Rexroth AG.

Die Gründe für unsere Teilnahme sind schnell zusammengefasst. Obwohl die klassischen Messeformate in der heutigen Zeit der sozialen Netzwerke hier und da ein wenig angestaubt wirken, haben sie dennoch ihren Reiz nicht verloren. Die Kunst liegt wohl darin, den Messeauftritt mit der Nutzung der sozialen Netzwerke auf informative und interessante Art zu verbinden.
Die Prolight & Sound hat keine klare thematische Abgrenzung in ihren Kernthemen, ganz im Gegenteil, sie bietet auch dem Anlagenbau eine Möglichkeit der Präsentation und das bei einer attraktiv hohen Besucherzahl. Wenn man dann noch weiß, dass sich das Aufweichen der thematischen Grenzen (Licht, Ton, Bühnentechnik) auch in der Praxis immer stärker zeigt und man an den Schnittstellen gefordert ist, dann scheint so ein erster Messeauftritt zumindest mal geboten. Was sich daraus entwickelt, bleibt abzuwarten.

4. Welche Bedeutung hat die Prolight + Sound als Messe der Veranstaltungstechnik für Sie?

Das gilt es für uns in der Tat noch herauszufinden. Eine verlässliche Aussage werden wir erst im Nachgang zur Messe abgeben können.
Wir sehen in der Messe eine Chance, sich einem breiteren Publikum zu präsentieren.
Was das dann letztlich für uns bedeuten kann, bleibt, wie gesagt, abzuwarten.

5. Im Hinblick auf die Prolight + Sound 2018: Können Sie den Besuchern
einen kleinen Vorgeschmack geben, was sie erwarten wird?

Bosch Rexroth präsentiert sich mit einem kleinen Stand in Halle 3 ( Halle 3.0, Stand C17).
Wir werden mit einer Präsentationsplattform sowie mit unserem Aushängeschild, dem Steuerungssystem SYB3.0 und der Bedienebene SCIV, vor Ort sein.
Insbesondere informieren wir bei Bedarf sehr ausführlich über alle Fragen rund um die Sicherheit bühnentechnischer Anlagen. SIL3, Performance Level und Störfallbelastungen sind Themen, die dem geneigten Besucher kompetent erläutert und präsentiert werden können.
Wir laden alle Besucher herzlich ein, mit uns ins Gespräch zu kommen, sich außerhalb ausgetretener Pfade über den Stand der Technik zu informieren und im Zweifel auch kontrovers zu diskutieren.

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