Ausstellerinterviews: Tanzböden von Harlequin Floors

Harlequin Floors hat sich seit seiner Firmengründung vor 40 Jahren zu dem weltweit führenden Hersteller für Tanzböden etabliert. Egal, ob das Staatsballett Berlin oder die Opéra de Paris, zahlreiche Bühnen der Welt vertrauen auf das Design und die Umsetzung dieser Böden. Neben Tanzböden bietet Harlequin Floors außerdem seit einigen Jahren ein Sortiment von Bodenbelägen für Event, Film und Veranstaltung an. Zur Prolight + Sound 2017 wird das Unternehmen auch als Aussteller vertreten sein. Wir haben mit Dirk Rüter, Geschäftsleiter Harlequin Deutschland GmbH über die Herausforderungen, aber auch Pläne in diesem Bereich gesprochen.

Geschaeftsfuehrer-Harlequin

Redaktion: Welche Hürden bei der Verlegung von Böden für Events und Tanzveranstaltungen müssen überwunden werden?

Dirk Rüter: Hürden klingt schwierig und unüberwindbar – sagen wir lieber Herausforderungen! Diese sind jedoch mannigfaltig. Natürlich sind die Gegebenheiten bei jedem Projekt anders. Fast immer ausschlaggebend ist der Unterboden – ist er glatt und eben ist es in der Regel kein Problem einen Tanzboden direkt einzubringen. Aber oft muss der Unterboden vorab nivelliert und behandelt werden, bevor ein Schwingboden oder Tanzbelag eingebracht werden kann. Interessant wird es, wenn ein Schwingboden im Bühnenbereich eingesetzt werden soll, und hierfür vorhandene Podien zur Versenkung der Bodens genutzt werden sollen – da ist dann wirklich millimetergenaue Planung erforderlich. In der Regel lässt sich aber immer eine Lösung finden – manchmal sind zwar kleine Kompromisse erforderlich, aber fast keine Herausforderung ist unüberwindbar.

Redaktion: Tanzboden ist nicht gleich Tanzboden – Worin unterscheiden sich Ihre Produkte von anderen Firmen?

Dirk Rüter: Harlequin Floors bietet Schwingböden und Tanzbeläge an, die in enger Zusammenarbeit mit Tänzern und Tanzmedizinern entwickelt wurden und sich daher genau an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen. So wurde zum Beispiel unser Tanzteppich STUDIO in Zusammenarbeit mit Rudolf Nurejew entwickelt, der während seiner Zeit als Ballettintendant beim Pariser Opernballett nach einem weichen Belag für seine Tänzer suchte, und sich mit seinem Anliegen an unseren Firmengründer Bob Dagger wandte. Aus dieser Anfrage entstand der Harlequin STUDIO-Belag, der mittlerweile zu einem Klassiker unter den Tanzteppichen zählt, und weltweit zum Einsatz kommt. Diese enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, das Verständnis für die Bedürfnisse der Tänzer sowie die Tatsache, dass Harlequin Floors fast ausschließlich Tanzböden vertreibt, hat Harlequin Floors zu einem der wenigen Spezialisten für Böden im Tanzbereich gemacht

Redaktion: Zum wievielten Mal nehmen Sie an der Prolight + Sound als Aussteller teil? Welche Gründe gibt es für Ihre Teilnahme?

Dirk Rüter: Harlequin Floors nimmt zum zweiten Mal an der Prolight + Sound teil. Die Gründe liegen auf der Hand. Das Profil der Prolight + Sound hat sich während der vergangen Jahre sehr gewandelt – von einer Spezial-Messe für Licht u. Ton zu einer wesentlich breiter aufgestellten Messe für den die gesamte Veranstaltungs- und Entertainmentbranche. Der Erfolg unserer Teilnahme an der Messe im vergangenen Jahr hat uns davon überzeugt, dass die Prolight + Sound auch für Spezialanbieter wie uns eine effektive Präsentations- und Verkaufsplattform darstellt.

Redaktion: Hin blickend auf die Prolight + Sound 2017: Können Sie den Besuchern einen kleinen Vorgeschmack geben, was sie erwarten wird? Werden Sie neue Produkte vorstellen?

Dirk Rüter: Neben unseren altbewährten Produkten der Tanzboden-Sparte haben wir im vergangen Jahr damit begonnen, unser Sortiment an Bodenbelägen für Event, Film und Veranstaltungen zu erweitern, und werden dieses Jahr die neuen Produkte auf der Prolight + Sound präsentieren. Dazu gehören unter anderem unsere neuen gold- und silberfarbenen Glanzbeläge, innovative Chroma Key Beläge in grün und blau sowie ein neuer Bodenbelag, der farblich exakt standard-grau von Projektions-Screens entspricht, wodurch sich Projektionen nahtlos und ohne Farbveränderung von Wand auf Boden transferieren lassen.

Redaktion: Vielen Dank für das Gespräch!

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